In Niedersachsen wird die Installation von Rauchwarnmeldern Pflicht:
Bis Ende 2015 sollen alle Haushalte mit den kleinen Lebensrettern
ausgestattet sein. Die genauen Anforderungen dokumentiert die Landesbauordnung.

Laut Landesbauordnung § 44 Abs. 5:
In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer
sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils
mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen
so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig
erkannt und gemeldet wird. In Wohnungen, die bis zum 31. Oktober
2012 errichtet oder genehmigt sind, hat die Eigentümerin oder der Eigentümer
die Räume und Flure bis zum 31. Dezember 2015 entsprechend den
Anforderungen nach den Sätzen 1 und 2 auszustatten. Für die Sicherstellung
der Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder in den in Satz 1 genannten
Räumen und Fluren sind die Mieterinnen und Mieter, Pächterinnen und
Pächter, sonstige Nutzungsberechtigte oder andere Personen, die die tatsächliche
Gewalt über die Wohnung ausüben, verantwortlich, es sei denn, die
Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.